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PGG 2013德语专四真题


PR?FUNG F?R DAS GERMANISTIK-GRUNDSTUDIUM
(PGG 2013)
I. Diktat (10%) (15 Minuten)

Sie h?ren den Text insgesamt dreimal. Zuerst h?ren Sie sich den ganzen Text einmal an. Dann h?ren Sie sich den Text mit Satzzeichen noch einmal an. Die l?ngeren S?tze werden in Teilen vorgelesen. Zuletzt h?ren Sie den ganzen Text noch einmal. Sie haben zwei Aufgaben zu l?sen: A) Füllen Sie die Lücken. B) Schreiben Sie den Text Satz für Satz. Schreiben Sie die L?sungen sowie den Diktattext auf dem Antwortboge A) Füllen Sie die Lücken! Mehr Geld,aber weniger Freizeit? Für die 1) _________der Berufst?tigen in Deutschland ist das 2) _________ keine Fragen: Rund zwei
3) _________von ihnen sind 4) _________, für eine Gehaltserh?hung ? berstunden und 5) _________ in Kauf zu nehmen.Das 6) _________eine Respr?sentativ-Umfrage des Emnid-Instituts im Jahr 2004, 7) _________Berufst?tigen scheine diese 8) _________nicht schwer zu fallen.

B) Schreiben Sie den Text Satz für Satz.
II. H? rverstehen (20%)
Teil 1 Alltagssituationen

(20 Minuten)

Sie h?ren im Folgenden 6 Minidialoge nur einmal. Markieren Sie die L?sungen auf dem Antwortbogen.
1.a. Im vierzehnten Stock. 2.a.Auf der Rutsche. b.Im vierten Stock. c.Hinter dem Aufzug.

b.Am gro? en Schwimmbecken. c.In der Snack-Bar. b. Brigittes neue Wohnung. c. Brigittes St? rung

3.a.Annas Besch bei Brigitte.

4.a.Zwischen einem Lehrer und einer schü lerin. b. Zwischen einer Journalistin und einem Pasanten c. Zwischen einem Polizisten und einer Studentin 5.a. Sie wollte das Restaurant schaffen. b. Sie wollte Slow Food machen.

c. Sie wollte Andreas’Restaurant besuchen. 6.a.Sie m? chten morgen nachmittag schwimmen gehen. b. Sie m? chten heute nachmittag arbeiten c. Sie m? chten morgen nachmittag mit Hans zusammen schwimmen gehen

Teil 2

Nun h?ren Sie vier Texte. Jeden Text h?ren Sie zuerst einmal, dann lesen Sie die Aufgaben und danach h?ren Sie ihn noch einmal. Markieren Sie die richtigen L?sungen auf dem Antwortbogen. (Für Text A: a = richtig, b = falsch)

Text A

Welcher Erfahungen haben Sie mit Prü fungen?

7. Die Studentin hatte frü her Angst vor Prü fungen. 8.Sie lernt immer bis zur letzten Minuten vor Prü fung. 9.Sie muss so viel lernen,dass sie vor 11Uhr fast nie ins Bett gehen kann. 10.Kurz vor der Prü fung lernt sie keinen neuen Stoff mehr,sondern widerholt nur noch bisher Gelerntes.

Text B

Handy für Kinder?

11.Was meint die Frau zu disem Thema? a.Die Frau h? lt wenig von Handys fü r Kinder. b. Die Frau findet Handys gut, weil man immer angerufen werden kann. c.Die Frau will ihren Kindern, sobald sie 16 sind, Handy kaufen. 12.Der Junder findet das Handy praktisch, weil _________. a.seine Eltern ruhiger werden. b. er jederzeit angerufen werden kann. c.er jedemandem helfen will 13.Der Junden hat einmal_________. a.einem am Kopf bluteten Mann geholfen c.im Park einen Mann angerufen b.einen Krankenwegen gefahren

Text C

Ferzeitagestaltung von Lara Kirsch

14Wie ist die Freizeit von Frau Kirsch?Welche Aussagen ist richtig? a. Frau Kirsch hat viel Ferizeit, weil sie jetzt arbeitslos ist. b. Frau Kirsch genie? t ihre Ferizeit,weil sie immer zu Hause bleiben kann c. Frau Kirsch gestaltet ihre Freizeit abwechslungsreich,weil viele Hobbys hat. 15.Was macht Frau Kirsch in ihrer Ferzeit nicht so gern? a.Fernsehen b.Filme sehen c.Snowboarden

16.Auf welche Freizeitbesch? ftigung wü rde Frau Kirsch wahrscheinlich verzichten? a. Fernsehen b.Im Internet surfen. C.Skifahren

Text D Biorhythmus
17.Der Biorhythmus ist__________. a.Empfehiung fü r jede Stunde des Job- oder Unialltags. b.die ,,innere Uhr“ eines Menschen. c.optimate Energie und dauernde Gesundheit. 18.Wann ist der Leistungsh? hepunkt des K? rpers?

a.Am Morgen

b.Am Vormittag

c.Am Abend

19.Wann sollte man Kleinigkeiten erledigen, die nicht viel Kontentration erfordern? a.Um sieben Uhr. b.zwischen acht und neun Uhr c.zwischen neun und zw? lf Uhr

20.Nach der Untersuchung von Frau Dr.Baumann c.er jedemandem________. a.sollte man vormitttags die Kopfarbeiten ohne Pause erledigen. b. sollte man m? glichst frü h aufstehen. c.sollte man entspannen, wenn man es braucht.

III. Leseverstehen (20%) Teil 1

(50 Minuten)

A. Lesen Sie die folgenden ? berschriften und Texte. Ordnen Sie dann den Texten (21-22) die passende ? berschrift (a-d) zu. (2P)
? berschriften a.Kultur im Urlaub: Interessen je nach Alter unterschiedlich b.Neu am Markt: Billige Schlaftabletten c.Buchtipp: Hilfe bei Schlafproblemen d.Deutschland: Immer mehr Touristen reisen in den Westen 21.Ausführlich Information zum Thema ,, Schlafst? rungen“ finden Sie im gleichnamigen Patienratgeber von Dr.med. Friz Hohangen. Sie erfahren, was den Schlaf st? rt und was Sie dagegen unternehmen k? nnen. Fü r 11,60 Euro erhalten Sie das Buch direkt in Apotheken oder im Buchhandel. 22. Touristen zwischen 14 und 29 Jahren sowie zwischen 40 und 49 Jahren haben ein besonders gro? es Interesse an der Kultur des jeweiligen Reiselandes, w? hrend die

Gruppen der 30-bis-39 j?hrigen im Urlaub ,,eine Kulturpause einlegt“. Die geht aus der Reiseanalyse 96 der Forschungsgemainschaft Urlaub und Reise e.V. hevor. Urlauber aus den neuen Bundesl?ndern, so die Studie, zeigen wiederum mehr Kulturinteresse als Reisende aus dem Westen. Grunds?tzlich gelte: je h? her das Einkommen und die Schulbidung sind, umso mehr besteht im Urlaub der Wunsch, Land und Leute kennenzulernen.

B. Lesen Sie die folgenden ? berschriften und Texte. Ordnen Sie dann den Texten (23-24) die passende ? berschrift (a-d) zu. (2P)
? berschriften a) b) Mit der Bahn der Zum Flughafenfest Behinderten- und elternfreundliche U-Bahn-Stationen

c) d)

Weiterer Ausbau des U-Bahn-Netzes im n? chsten Jahr Bis zu 30,000 Zü rcher fahren t? glich mit der Bahn zum Flughafen

23.W? hrend bei den U-Bahn-Stationen jü ngeren Baudatums ü berall Aufzü ge eingebaut sind, muss in den ?lteren seit Jahren ,, nachgerüstet“ werden bis zum kommenden Jahr soll jeder Bahnsteig im Wiener U-Bahn-Netz einen Lift haben . Wie mü hsam der ,,Absteig“ ohne einen solchen sein kann, wissen vor allem Mü tter oder V? ter mit Kiderw?gen

und Rollstuhlfahrer bzw. Behinderte Personen. Damit Sie sich orientieren k? nnen, welche Stationen bereits heute mit einem Lift versehen sind, haben wir fü r sie ein Informationsblatt zusammengestellt. N? here Informationen unter 4000/8080.

24.Die Organisatoren des Jubil? umsfestes zum 50-j? hrigen Bestehen des Flughafens Zü rich Kloten setzen voll auf den ? ffentlichen Vehrkehr, insbesondere auf die Bahn. 25,000 bis 30,000 Resucher werden k?nnen. sollen pro Stunde auf der Schiene zum und vom Festort bef? rdert Und im

Ein provisorischer ,,Holzbahnhof“ wird erstellt werden. Verkehrsbundes

Einzugsbereich des Zü rcher

werden zudem Fahrausweise angeboten, in

denen der Eintrittspreis inbegriffen ist. Alle besucher des Jubil? umsfestes erwartet ein buntes, abwechselungsreiches Programm mit Rundflü gen, Tandemfallschirmsprü ngen und verschiedenen Kunstflugvorfü hrungen. Besucher, die eine Eintrittskarte erworben haben, nehmen au? erdem an einer Verlosung mit SuperPreisen teil: Jeder 250. Kartenbesitzer gewinnt einen Rundflug, der sofort eingel? st wird.

Teil 2

Lesen Sie die folgenden Texte und markieren Sie die richtigen L?sungen auf dem Antwortbogen. (16P)
Text A

Die Lindenstra?e—eine ganz besondere Serie

Die ,,Lindenstra?e“ ist sicherlich die berü hmteste deutsche Fernsehserie. Zigtausende von eingefleischten ,, Listra“ –Fans sitzen jeden Sonntag um 18.40 Uhr wegen der Lindenstra? e vor dem Fernseher und verfolgen gespannt das Leben ihrer Libelingsfiguren: Wie sie sich verlieben, streiten, vers? hnen, welche beruflichen Entscheidungen sie treffen oder wie sie mit den vielen Problemen fertig werden, die der Alltag so zu bieten hat. Und das schon seit

dem 8.Dezember 1985, an dem die erste Folge ausgestrahlt wurde.Kein Wunder, dass es in Deustchland und in der in der Schweiz 24 offizielle Lindenstra? e-Fanclubs gibt, z.B. die ,, Lindenstra? en- Junkies“oder den ,,Mutter-Beimer-Fachclub Schweiz“. Dazu kommen viele Foren im Internet,in denen aktuelle Linderstra? e-Probleme diskutiert werden. An der Produktion der Serie sind zur gleichen Zeit rund 50 Schauspieler und schauspielerinnen beteiligt. Dazu kommen etwa 150 Gastrollen pro Jahr und mehr als 1500 Komparsen. Einige der Linderstra? enbewohner sind schon von Anfang an dabei. Sie sind, Wie Klaus Beimer, in der Serie aufgewachsen, oder wie Onkel Franz, in ihr alt geworden. Und das Publikum protestiert ,wenn eine dieser beliebtesten Figuren die Serie verl? sst. Wer allerdings die echte ,,Lindenstra?e“ in Münschen sucht, wird sie dort nichts finden. Die Serie wird n? mlich in ist auch den 2500 ㎡ gro? en Studios des WDR in K? ln gedreht. Dort

eine 150 Meter lange Au? enkulisse(布景) aufgebaut, die fast nur aus den

Fassaden der bekannten H? user besteht. Jede Folge wird von einem 70-k? pfigen Team eine Woche lang gedreht und Kostet mehr als 185 000 .

Aufgaben: Markieren Sie die richtigen L?sungen auf dem Antwortbogen.
25.Die ,,Lindenstra?e“ ist __________. a.eine der beliebsten Sendungen in Deutschland. b.eine der berü hmtesten Adressen in Mü nchen. c.eine der bekanntesten deutschen Marken von Fernsehen. 26.Die ,,Listra“Fans __________. a.sitzen jeden Tag um 18.40 Uhr wegen der Serie vor dem Fernseher. b.verlieben sich,streiten sich,vers? hnen sich und treffen gemainsam berufliche Entscheidungen. c.haben sich in Vereinen organisiert. 27.In jeder Folge der Serie __________. a.spielen nur Gastrollrn und Komparsen mit. b.spielen etwa 50 Schauspieler und Schauspielerinnen mit. c.protestiert das Publikum. 28.Was wird ü ber die Produktion der Serie ausgesagt? a.Die ,,Lindenstra?e“ wird in München produziert. b.Eine Folge kostet 185 000 . c.Eine Folge wird eine Woche lang hergestellt.

Text B

Klaus St?rtebeker, der ,,K?nig der Merre“

,,Gottes Freunde, aller Herren Freinde“-so herrschte Klaus St? rtebeker ü ber die Nordsee. Zwischen 1390 und 1394 ü berfiel er im Auftrag der St? dte Wismar und Rostock d? nische Handelsschiffe in der Ostsee. Sp? ter machte er mit seinen Schiffen die Nordsee unsicher und raubte deutsche, englische und holl? ndische Schiffe aus. Die Beute(赃物) teilen sich die Seer? uber zu gleichen Teilen. Sie nannten sich deshalb ,,Likedeeler“(Gleichteiler). Wenn die Herbststü rme begannen, fuhr St? rtebeker mit seinen voll beladenen Schiffen in die H? fen von Emden und Marienhafe ein.Die friesischen Kü stenbewohner kannten die Piraten

schon und liefen ihnen freudig entgegen, denn die ,,Likedeeler“ brachten wertvolle Beute mit und boten sie billig an. Es gab alles, was die armen Leute sonst nicht kaufen konnten: Hamburger Bier, Gewü rze, Wein und Schnaps, gesalzenes Fleisch und gesalzenen Fisch, Goldund Silberschmuck, feine Stoffe. Wenn alle Waren Verkauft waren, luden die Seer? uber zu einem gro? en Festessen ein. Bis tief in die Nacht brannten dann die Freuer, man a? und trank, sang und lachte zusammen. Fü r die Kü stenbewohner waren die Piraten gute R?uber. Die Kaufleute von Amsterdam bis Hamburg aber hassten den ,, K? nig der Meere“. Er st? rte ihren Handel ihre Gesch? fte. Deshalb dachten sich die Hamburger Handelsherren etwas aus: sie organisierten eine gro? e Menge Kriegsschiffe und damit am 14. August 1400 in Richtung Helgoland auf. W? hrend St? rtebeker davon gar nichts wusste und mit seinen Schiffen vor Helgoland auf Beute wartete, n?hrte sich die Kreigsflotte langsam und unbemerkt. Die Sonne ging unter und es wurde dunkel. St? rtebeker schaute noch einmal auf Meer hinaus. Weit und breit war kein Schiff in Sicht. Er wollte schon in seinen Raum gehen, als er pl? tzlich Lichter entdeckte und verstand: ,,Die Pfeffers?cke! Alle Mann an Deck!“, brü llte er. ,, Gottes Freunde, aller Herren Feinde!“ , schrien die ,, Likedeeler“ , zogen ihre Schwerter und stürzten sich in den Kampf.

Aufgaben: Markieren Sie die richtigen L?sungen auf dem Antwortbogen.
29.Klaus St? rtebeker________. a.war ein echter K? nig, der ü ber die Nordsee herrschte. b.war ein gef? hrlicher Seer? uber, der in der Nord-und Ostsee die Schiffe der Kaufleute ü berfiel. c.war ein guter Kaufman, der im Auftrag von Wismar und Rostock Handelschiffe verkaufte. 30.Die armen Leute liebten ihn, ________.

a. weil er ihnen schlechte Waren fü r teures Geld verkaufte b.weil er ausl? ndische Schiffe ü berfiel und Nationalstolz bewies. c.weil er ihnen teure Waren fü r wenig Geld brachte. 31.wenn es Hebst wurde, ________. a.kam St? rtebeker an die friesische Kü ste. b.raubte Stü rtebecker mit seinen Schiffen die H? fen von Emden und Marienhafe. c.weil er ihnen teure Waren fü r wenig Geld brachte. 32.Die Kaufleute________. a. wollten gegen die Seer? uber k? mpfen. b.hassten die Hamburger Handelsherren. c.organisierten eine gro? e Menge Seer? uberschiffe. 33.Weil der ,,K?nig der Meere“ die Gesch?fte von Kaufleuten auf dem Seeweg st?rte, ________. a.erkl? rten ihm die Hamburger Kaufleute schlie? lich den Krieg. b.beschlossen die Hamburger Kaufleute mit Krigesschiffen gegen ihn zu K?mpfen. c.raubten die Hamburger Kaufleute die Beute von ihm zurü ck.

Text C Mathmatiker sind

Studie zur Bedeutung von Klischees
weltfremd , Biologen tierlieb, Frauen sensibel und M?nner

durchsetzungsstark: Klischeebilder wie diese haben eine wichtige Funktion und bestimmen unsere Vorstellungen – oft sogar mehr , als uns lieb ist. Was aber, wenn es ein junges M? dchen ist, das den Bankü berfall verü bt? Was, wenn ein gef? hrlich aussehender Punk ist, der der alten Dame ü ber die Stra? e hilft? Solche

,,unerwarteten“ Informationen merken wir uns anscheinend besonders gut. Daraus wird deutlich, dass unser Gehirn offenbar versucht, neue Informationen effizient zu verarbeiten. Das hat Katjia Ehrenberg,Psychologin an der Uni Bonn, in einer vor kurzem abgeschlossenen Studie festgestellt. Robert ist Skinhead(光头党), Stefan Sozialp? dagoge, und beide haben etwa gemainsam: Sie existeren nur in den Zeichenfolgen eiens Computerprogramms, mit den Sinn so genannter ,,Steretypen“ untersucht. Am Bildschirm hat die Doktorandin Portraitfotos gebastellt, die dem Klischee entsprechen dem Katjia Ehrenberg

Robert ist kahl geschoren, bullig, und blickt uns mit kalten Augen an, mit dem Katja Ehrenberg den Sinn so genannter ,, Stereotypen“ untersucht.

Am Bildschirm hat die Doktorandin Portraitfotos gebastelt, die dem Klischee entsprechen Robert ist kahl geschoren, bullig und blickt uns mit kalten Augen an, Stefan hat gescheitelte Harre und ein offenes L?cheln auf dem Gesicht. Au? erdem hat sich Frau Ehrenberg zu ihren beiden virtuellen Personen eine Reihe von Aussagen einfallen lassen, sowohl positive als auch negative: z.B. dass Skin Robert seinen Freunden hilft, wo er kann, seinen Mü ll trennt und keine Ausl? nder mag. Oder dass Stefan fü r Bettler nie einen Euro ü brig hat, grunds? tzlich nicht sein Auto verleiht, aber ein guter Zuh? rer ist und gut mit Kindern umgehen kann. Insgesamt 400 Versuchspersonen haben Robert und Stefan inzwischen kennen gelernt, mitsamt ihren postitiven Eigenschaften. Sollten sie nach dem Experiment die einzelnen

Aussagen wieder der richtigen Person zuordnen, so gelang ihnen das wasentlich h?ufiger, wenn die Eigenschaft in Widerspruch zu der Erwartungshaltung gestanden hatte: Daran,dass Stefan Bettlern kein Geld gibt, erinnerten sich mehr Versuchspersonen als daran, dass er gut zuh? ren kann. Dieser Effekt verst? rkte sich noch, wenn die Versuchspspersonen w? hrend des Experiments abgelehnt waren – nebenbei ,,mit einem Ohr“ aufgeschnappte Informationen pr? gt man sich vor allem dann ein, wenn sie ü berraschend sind. ,,Das wir uns vor allem Abweichungen von der erlernten Norm merken, ist durchaus sinnvoll“, ist Frau Ehrenberg ü berzeugt. ,, In der Regel fahren wir damit nicht schlecht: Alles, was nicht zu unseren Erfahrungen passt, merken wir uns , und ansonsten orientieren wir uns an den

Stereotypen. Ohne diese Strategie w? ren wir angesichts der Imformationsfü lle, die t? glich auf uns hereinrasselt, v? llig ü berfordert.“ Die Klischeebilder dienen uns sozusagen als

Schablone, zu der wir nur noch die Abweichungen registrieren. So kann unser Gehirn die zu Verarbeitende Datenmenge auf ein ertr?gliches Ma? reduzieren, in dem es alles, was uns nicht ü berrascht, vergisst und bei Bedarf aus dem Klischeebild rekonstruiert.

Aufgaben: Markieren Sie die richtigen L?sungen auf dem Antwortbogen.
34.Welche Rolle spielen Klischees? a.Sie p? gen die Bilder,der wir von anderen Menschen haben. b.Sie tragen erheblich zu unsere Selbstwahrnehmung bei. c.Sie verhindern, dass wir andere Menschen falsch einsch? tzen. 35.Wie gehen wir mit Imformationen um, die unseren Klischees widersprechen? a.Unerwartete Information vergessen wir relativ schnerll wieder. b.Unser Gehirn speichert solche Informationen besser als andere. c.Wir k? nnen uns solche Imformationen nur schwer einpr?gen.

36.Wer sind Robert und Stefan? a.Es sind zwei junge M?nner, die in Bonn wohnen. b.Es sind zwei Charaktere, die katja Ehrenberg erfunden hat. c.Sie sind Stunden, die an der Uni Bonn studieren. 37.Wie werden Aussehen und Charakter der beiden beschrieben? a.Die eine Person wird nur Positiv, die andere Person nur negativ beschrieben. b.Jede Person weist eine Mischung aus guten und schlechten Eigenschaften auf. c.Jede Person wird nur mit ihren positivien Verhaltensweisen vorgestellt.

38.Wann konnten die Versuchspersonen sich eine Aussagen zu einer Person besonders gut merken? a.Wenn die Versuchspersonen mit dieser Aussage nicht gerechnet hatten. b. Wenn die Versuchspersonen solch eine Aussage erwartet hatten. c. Wenn die Versuchspersonen sich nicht voll auf das Experiment konzentriert hatten. 39. Wie lautet das Fazit aus diesem Experiment? a.Das,was mit unseren Erfahrungen ü bereinstimmt, bahalten wir gut. b.Das, was nicht dem Stereotyp entspricht, behalten wir gut. c.Das, was uns besonders sinnvoll erscheint, behalten wir gut. 40.Inwiefern tragen Stereotype zur ? konomischeren Arbeit unseres Gehirns bei? a. Weil unser Gehirn dadurch weinger Informationen verarbeiten muss. b.Weil unser Gehirn nur wenige Klischeebilder speichern muss. c.Weil wir t? glich mit Stereotypen konfrontiert werden.

IV. Grammatik und Wortschatz

(45 Minuten)

A. Markieren Sie die L?sungen nach entsprechenden grammatischen Regeln auf dem Antwortbogen. (5P)
41.Die Promotion liegt derzeit ________Trend. Anscheinend bedeutet ein Doktortitel fü r die Karriere immer einen Vorteil. a.im b.zum c.an

42.In der Medizin ist ein Doktortitel ________. a.nicht verzichtet b.unverzichtbar c.nicht verzichtend

43.Vor kurzum ist er ________Ausland gegangen, um interkulturelle Erfahrungen zu machen. a.nach b.ins c.zum

44.Fü r ausl? ndische Studenten ________besondere Verfahren bei der Einschreibung. a.gelten b.brauchen c.zum

45.Gehen Sie mal zu Fu? zur Uni, ________immer mit U-Bahn zu fahren. a.als b.au? er c.statt

46.Es wird noch etwa eine halbe Stunde dauern, ________Sie an der Reihe sind. a.wenn b.bis c.nachdem

47.Ich m? chte dem M? dchen ________ schenken, was aber nicht zu teuer sein darf. a.etwas netttes b.etwa Nettes c.etwas Nettes

48.Herr Meyer liegt im krankenhaus. Er ________ jeden Morgen um fü nf Uhr eine Tablette nehmen, wodurch sein Zustand stabil bleiben kann. a.muss b.kann c.braucht

49.Du wei? t schon, dass unser Chef nicht gern wartet. ________ bitte schnell! a.Machen sie b.Machst du c.Mach

50.Es gibt Frauen, ________gern Karriere machen wollen, aber Angest davor haben, im Beruf zu versagen. a.sie b.wer c.die

B. Bitte markieren Sie die L? sungen im Text A) auf dem Antwortbogen und schreiben die L? sungen vom Text B) auch auf dem Antwortbogen. (10P)

Text A:

Elternchance ist

Kinderchance
Mozart (52) . Im

Gerade in Deustchland ist der Bildungserfolg eines Kindes stark( 51 )den Eltern abh? ngig. Die Extrem ehrgeizigen Eltern lassen ihre Kinder schon in der Schwangerschaft Hingegen sind die ü berfordeten Eltern selbst abgeschnitten von

Bildungschancen.

Programm des Bundesfamilienministeriums ,, Elternchance ist Kinderchance“ sollen deshalb Familien fü r Bildung fit (53) werden. Was muss eine Familie idealerweise bieten, (54) ein kind Gute Chancen in der Schule hat? Das sind auf den ersten (55) ganz einfach Dinge: Kinder brauchen (56). Eltern sollten sich fü r das interessieren, (57) die Kinder machen, und Anregungen geben k? nnen. (58) hinaus sollten die Kinder frü h erleben, (59) es sich lohnt, etwas zu lernen. Dann k? nnen sie sp? ter beschwerliche Phasen besser durchstehen. Und schlie? lich ist es wichtig, dass sie Regeln des Zusammenlebens (60). 51. a.an 52.a.lesen b.von b.sehen c.mit c.h? ren

53.a.gemacht 54.a.wozu 55.a.Blick 56.a.Anstrengung 57.a.alles 58.a.und 59.a.das 60.a .ablehen

b.gesetzt b.dazu b.Hinsicht b.Unterstü tzung b.es b.Darü ber b.was b.achten

c.gelegt c.damit c.Schritt c.Mü he c.was c.Denn c.soweit c.lernen

Text B

Studieren lohnt (61)

Unabh?ngig (62) Krisen haben Akademiker gute Aussichten eine Stelle. Eine aktuell verü ffentlichte Analyse belegt: (63)gut qualifiziert ist, findet leichter einen Job. Wohnort und Geschlecht spielen kaum eine (64). Die Hochschulabsolventen k? nnen sich in Zufunft

Berechtigte Hoffnungen (65) eine Festanstellung machen. Die Jobchancern von Akademikern haben sich nach Erkenntnissen von Arbeitsmarktforschern (66) Mitte des Vergangenen Jahrzehnts weiter verbessert. Schwierig wird es hingegen fü r Menschen ohne Berufsabschluss. Von ihnen war im jahr 2012 fast(67) fü nfte arbeitslos. Zwar kam auch ihnen der Arbeitsmarkaufschwung leicht zugute,(68) man k? nne nicht davon aussehen, (69) sich die Besch? ftigungssituation dieser Guppe

grundlegend ?ndern wird, schrieben die Forscher in ihrer Studie. Ihr Prognose: Der Bedarf an geringqualifizierten Arbeitskr? ften werde im Trend weiterhin (70).

C. Bitte erg? nzen Sie die passenden W? rter! Schreiben Sie sie dann auf den Antwortbogen. (10P)
71.Ich freue mich, Ihnen________zu k? nnen, dass Ihr Antrg genehmigt wurde. 72.Wie du wei? t, mache ich mir gro? e Sorgen________unsere Oma. Sie ist Krank. 73. ________wenn die ganze Welt zusammenf? llt, bleibt ein Freund immer ein Freund. 74.Schal mal, Jan kommt in T-Schirt zu einer Hochzeitsf? llt, bleibt ein Freund immer ein Freund. ---Er________sich wirklich mal was anderes anziehen k? nnen. 75.Um den Verkehrsstau zu beseitigen, mü ssen Arbeitspl? tze, Schulen und L?den zu Fu? ______sein. 76.Ein Nachteil von einem Auslandssemester ist es, dass man von Freunden________ist. 77.Er wei? ger nicht, ________er sich auf so einer Party verhalten soll. 78.Im Haushalt ist immer viel Arbeit. --- Genau. Es ________besser, wenn jeder eine Aufgabe

? bern?hme. 79.Er isst so viel, als________er zwei Tage nichts gegessen h? tte. 80.Seiner Meinung nach erfordert das Studium die gesamte Aufmerksamkeit, ________er nicht jobbt. 81.In seiner Familie hat der Vater meistens das letzte________. 82.Die Zugbegleiterin erinnert ihn daran, dass es im Zug nicht geraucht________darf. 83.Wer an moderner Malerei interessert ist, ________grf? llt wahrscheinlich diese Ausstellung. 84.In der Schule hatte ich so viel zu tun, dass ich zu________anderem mehr kam. 85.Jahr fü r________tauchen im Deutschen ü ber 5000 W? rter neu auf, etwa 300 davon Bleiben auch sp? ter im Alltagsdeutsch. 86.Fernunterricht ist die ideale Methode, Berufst? tigkeit und Weiterbildung zu ________. 87. ________seines hervorrangenden Zeugnisses wurde er sofort eingestellt. 88.Bei der gestrigen mü ndlichen Prü fung________Klaus sehr nerv? s zu sein. 89.Nach dem Schnee sind die Temperaturen________. ---Stimmt, dass das nicht sein________. 90.Als ich ihn um Hilfe bat, sagte er: ,,Das ist nicht mein Bier“, ---Er meint, dass das nicht sein________.

D. Formen Sie die unterstrichenen Ausdrü cke so um, dass sie zu den vorgegebenen Satzteilen passen. Sinn und Zeit sollen nicht ver? ndert werden. (5P) Beispiel: Die Uhr ist nicht mehr zu reparieren. → Die Uhr kann/muss nicht mehr repariert werden.

91.Digitaltechnik hat eine besondere Eigenschaft, sie l? sst sich programmieren. →Digitaltechnik hat eine besondere Eigenschaft, man________________________. 92.Die Globalisierung und der ? bergang zur Wissensgesellschaft werden dazu fü hrer, dass die Masse der kommunzierten Informationen sprunghaft ansteigt. →Die Globalisierung und der ? bergang zur Wissensgesellschaft werden zum____________ ___________________ der kommunzierten Informationen fü hren. 93.Vielleicht wird den Maschinen eine visuelle Aufbereitung derartiger Information beigebracht. →Vielleicht wird den Maschinen beigebracht, derartiger Information ________________________________. 94.Das bedeuetet,dass eine moderne Technik ganz unterschiedlich verwendet werden kann. →Das bedeuetet die__________________________________________.

95.Weil sich die Zukunft der Digitaltechnik ganz vorhersagen l? sst hat sich deren Entwicklung Bisher jeder Langzeitprognose entzogen. →Aber wenn sich die Zukunft der Digitaltechnik nicht so schwer vorhersagen lie? e,_______ ______________________________.

E. Finden Sie die Fehler (je 2 Fehler in einem Satz) in den folgenden S?tzen heraus und schreiben Sie die richtigen S?tze auf dem Antwortbogen.(5P)
96.Ich freue mich sehr, dass ihr n?chster Montag schon in Beijing ankommen. 97.Lieder habe ich Unterricht und kann inr nicht abholen, aber glü cklich hat meine Freundin Petra Zeit. 98.Sie ist ganz nett, dass sie mir dabei helfen will,euch aus dem Fulghafen abzuholen. 99.Petra ist 24 Jahre alt, und 1, 65 Meter. Sie hat lange Harre und tr? gt ein biauen Keild. 100.An ihr Aussehen k? nnt ihr sie sicherlich auf dem ersten Blick erkennen.

V. Schriftlicher Ausdruck (15P)

(40 Minuten)

Schreiben Sie einen Text zum folgenden Thema. Ihr Text sollte 150-180 W?rter umfassen.
Sie haben an der Universit? t eine Ausschreibung gelsen, in der Freiwillige als Dorf-Lehrer in der Provinz Guizhou gesucht werden. Die Freiwilligen sollen dort mindestens 6 Monate lang Schü lern von 12-16 Jahren Englisch- und Chinesisch-Unterricht geben. darum bewerben, aber Ihre Eltern sind ganz dagegen. Schreiben Sie einen Brief an Ihre Eltern, in dem Sie argumentieren sollen, warum Sie sich fü r diese Stelle interessieren und welche Erfahrungen Sie dadurch machen k? nnten. Sie sollen Auch gleichzeitig die Gegenargumente Ihrer Eltern entkr? ften. Sie m? chten sich


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